Natürliche Maßnahmen zur Prävention für jedermann (und jede Frau 😉)

In diesem Artikel möchte ich eine Zusammenfassung der Veröffentlichung zu den neusten Erkenntnissen von Dr. med. Dietrich Klinghardt vom 19. März zur Verfügung stellen.

Die Informationen sind umfangreich, aber ich versuche es kurz zu halten. Ich weiß, wir alle haben so viel Lesestoff derzeit.

Die Fakten vorab:

COVID-19 kann außerhalb des Körpers 72 Stunden überleben (einige Schätzungen gehen hoch auf bis zu 7 Tagen). Sobald das Virus im Körper ist, befindet es sich zunächst etwa 5 Tage auf der Oberfläche des Gewebes im Rachenraum, wo es sich vermehrt.

Hier kann man ansetzen!

Entsprechend der Praxiserfahrung Dr. Klinghardts haben sich folgende Mittel sowohl vorbeugend deutlich bewährt, als auch noch nach einer Infektion, da sich das Virus zunächst im Rachenraum ansiedelt und dort reduziert werden kann:

Propolis:

  • ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Quelle: Wikipedia
  • Stimuliert effektiv die antivirale Immunantwort auf Schleimhäuten.
  • Am besten als Spray oder auch als Tinktur in den Rachenraum träufeln.
  • Anwendung auch im Verdampfer zur Nutzung im Wohnraum, wo es konstant eingeatmet werden kann und die „Eintrittspforten“ schützt.

HOCL:

  • Hypochlorige Säure. Wird im Körper von den weißen Blutkörperchen gebildet und verhält sich wie ein „natürliches Desinfektionsmittel“. Es wirkt gegen Viren, Bakterien und Pilze und schädigt nicht, da es eine körpereigene Substanz ist. Als Spray kann man es mehrmals am Tag auf Gesicht (Eintrittspforte für das Virus), aber auch auf die Hände sprühen.

Unser Super-Antioxidanz

Eine weitere wichtige Komponente für die Prävention als auch die Behandlung von COVID-19 ist unsere altbekannte Superwaffe Vitamin C. Im Zusammenhang mit der aktuellen Erkrankung wird von einem chinesischen Krankenhaus in einer Pressemitteilung berichtet, dass an COVID-19 erkrankte und symptomatische Patienten mit Vitamin-C-Hochdosisinfusionen überaus erfolgreich behandelt wurden (7,5 – 15 g pro Tag für drei Tage hintereinander bei einer erwachsenen Person von 75 kg).

Vorbeugend und als orale Form eingenommen gibt es die Empfehlung, mindestens 2000 mg Vitamin C über den Tag verteilt einzunehmen. Ich nehme Vitamin C in Form von Ester C, alternativ eignet sich Vitamin C gepuffert, um den Magen zu schonen. Eine weitere Variante ist die flüssige, liposomal aufbereitete Form.

Bisher wirksame Medikamente

Laut der Veröffentlichung von Dr. Klinghardt gibt es mittlerweile zwei Medikamente, die sich als effektiv bei der Behandlung von COVID-19 herausgestellt haben:

Chloroquin (Handelsname Resochin – https://de.wikipedia.org/wiki/Chloroquin), ein Medikament, das bisher zur Malariaprophylaxe eingesetzt wurde. In Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin war es in einer Studie, die in Frankreich durchgeführt wurde, bei 20 von 20 Patienten erfolgreich bei der Behandlung von COVID-19, und zwar innerhalb von 6 Tagen.

Ebenso effektiv zeigte sich Nitazoxanid (Alinia). Es wird häufig bei parasitären Darmerkrankungen eingesetzt. Das Medikament zeigt darüber hinaus nach den Erfahrungen von Dr. Klinghardt antivirale Eigenschaften bei Grippeviren (laut Wikipedia auch bei chronischer Hepatitis, sowie dem Rota- und Norovirus). Das Medikament wurde bereits bei Mers-CoV eingesetzt, ebenfalls ein Virus aus der „Corona-Familie“.

Diese Medikamente sind nun für uns nicht einfach so zu bekommen und präventiv auch nicht notwendig.

Was bedeutet das für uns?

Interessant für uns zu Hause ist nun, dass der Einjährige Beifuß (Artemisia annua), der in China seit mehr als 2000 Jahren als Heilpflanze bekannt ist, sehr ähnliche chemische / biologische Eigenschaften hat und im Falle einer Ansteckung effektiv eingesetzt werden kann. Artesunat (eher bei schweren Erkrankungen) oder Artemisia annua (eher bei milderen Erkrankungen) wird in der begleitenden Krebstherapie bereits eingesetzt und gilt auch als pflanzliches Chemotherapeutikum.

Eine weitere wichtige Heilpflanze ist Andrographis paniculata. Unser Gewebe in der Lunge, der Leber und dem Dünndarm bringt das Enzym Furin hervor, das so zusagen die Tür öffnet und COVID-19 hereinlässt. Stellen wir uns vor, Furin ist das Schloss und COVID-19 hat den Schlüssel, um in diese Gewebe einzudringen (was die Symptome an diesen Organen erklärt). Die Pflanze Andrographis paniculata wird als Anti-Furin-Strategie eingesetzt und verhindert so das Eindringen des Virus in das Gewebe dieser Organe. Auch Vitamin C werden solche Anti-Furin-Eigenschaften übrings zugesprochen.

Das „Schlafhormon“ Melatonin

Ein weiterer wichtiger Punkt, den man keinesfalls vergessen sollte, ist Melatonin. Melatonin kann Entzündungsreaktionen entgegenwirken und soll durch immunmodulierende Effekte potenziell gegen Influenza wirken. Interessant bei COVID-19 ist, dass Kinder nicht selbst erkranken. Im Zhongnan Krankenhaus der Universität Wuhan in China hat man festgestellt, dass keine der eingelieferten schwangeren Frauen, die an COVID-19 erkrankt waren, eine schwere Lungenentzündung entwickelte oder starb. Der Grund wird dem Hormon Melatonin zugeschrieben. Bei Kindern und Schwangeren sind die Melatoninwerte erhöht. Achtung ist allerdings bei Menschen geboten, die an Diabetes erkrankt sind oder eine Insulinresistenz haben. Sie sollten laut Dr. Klinghardt kein Melatonin vor 15:00 Uhr nachmittags einnehmen, da Melatonin die Insulinproduktion hemmen kann.

Noch ein Wort zu Blutdrucksenkenden Mitteln:

Dr. Klinghardt weist in seiner Präsentation darauf hin, dass blutdrucksenkende Mittel wie ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer) dazu führen können, dass COVID-19 besser „andocken“ kann und so zu einem zusätzlichen Risiko und zu schwereren Verläufen der Erkrankung führen könnten. Das gilt auch für Selen, da es einen ähnlichen Effekt hat. Viele Menschen mit Hashimoto Thyreoiditis oder Schilddrüsenunterfunktion nehmen Selen ein!

Die Pharmazeutische Zeitung hat einen Artikel veröffentlicht, der auch Angiotensin-Rezeptorblocker (Sartane) einbezieht und zu den gleichen Schlussfolgerungen kommt (Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ace-hemmer-unter-beobachtung).

Übersicht der aufgelisteten Mittel:

Propolis: Spray oder Tinktur und/oder Verdampfer für den Wohnraum

und / oder HOCL: Spray

Vitamin C: bis zu 2 Gramm über den Tag verteilt

Artemisia annua: Tinktur

Andrographis paniculata: reduziert das Eindringen von COVID-19 in die Zelle

Melatonin: 40% der Dosis am Tag, 60% der Dosis am Abend – Achtung! Ausnahme Diabetiker / Menschen mit Insulinresistenz -> kein Melatonin am Tag vor 15:00 Uhr

Weitere Phytotinkturen, die präventiv eingesetzt werden können:

Süßholzwurzel (licorice root): Zahlreiche positive Eigenschaften für den Atemtrakt. U.a. Wirkung gegen Husten, verwässert zähen Schleim in den Atemwegen etc.

Dandelion / Löwenzahnwurzel: Wird wie Artemisia annua in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt.

 

 

 

 

Rechtliche Hinweise:

Die Quelle all dieser Informationen ist die Veröffentlichung von Dr. Klinghardt auf https://klinghardtinstitute.com/teachings/newest-corona-covid-19-dr-klinghardt-latest-research-session-19th-march-2020/.

Ausnahmen für Quellen sind direkt im Text gekennzeichnet und angegeben.

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine Beratung oder Behandlung durch einen Arzt.

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