Erkrankungen der Haut, egal ob Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne oder sonstige Beschwerdebilder der Haut, gehen immer mit einem besonderen Leidensdruck einher, da sie für die Umwelt schlichtweg so offensichtlich sind.

Bei der Schuppenflechte, der Psoriasis, handelt es sich um eine nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankung, die sich durch juckende und schuppige rote Hautareale bemerkbar macht.

Angebotene Therapien und Linderungsansätze beziehen sich bei der Schuppenflechte vor allem auf die äußere Anwendung von Cremes und Salben mit Kortison. Darüber hinaus wird je nach Beschwerdebild eine Immunsystem supprimierende Therapie empfohlen, die die Hautreaktionen durch Unterdrückung der körpereigenen Abwehr im Zaum hält.

Immunsystem & Entgiftung

Doch wer unter Schuppenflechte leidet, kann darüber hinaus einiges tun, um die Gesundheit der Haut wiederherzustellen. In erster Linie sollte geschaut werden, was das Immunsystem im Hintergrund schwächt. Oft sind es Schwermetall- und Toxinbelastungen, auch in Kombination mit bakteriellen Herden, die über längere Zeit unbemerkt geblieben sind.

Daraus ergibt sich, dass die Entgiftungskapazität des Körpers überprüft werden sollte und Entgiftungswege gereinigt und aufgebaut werden. Das wichtigste Organ für diese Vorgänge ist die Leber, die im Falle der Psoriasis oft stark geschwächt ist und Gifte nicht mehr ausreichend verarbeiten kann. Parallel dazu zeigt sich häufig ein in Mitleidenschaft gezogener Darm. Ist die Darmschleimhaut durchlässig (Leaky-gut), gelangen Gifte und Abfallstoffe in den Körperkreislauf und gelangen zunächst wieder zur völlig überlasteten Leber. Eine Leber- und Darmreinigung stehen demzufolge am Anfang einer ganzheitlichen Behandlung.

Omega 3 & Vitamin D

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Unterversorgung des Körpers mit bestimmten Mikronährstoffen. So kennt man mit Blick auf die Psoriasis mittlerweile vor allem den starken Einfluss von Vitamin D und Omega 3, aber auch von Magnesium und Vitamin B. Alleine die Einnahme dieser Vitalstoffe kann einen deutlich positiven Einfluss auf das Befinden und das Beschwerdebild haben.

Eine Anpassung der Ernährung ist unerlässlich, um Schuppenflechte zu heilen. Meines Erachtens gehört dies tatsächlich zu den wichtigsten Einflussfaktoren. Vermieden werden sollten entzündungsfördernde Nahrungsmittel wie Schweinefleisch und raffinierter Zucker, ebenso Milchprodukte und Eier. Sinnvoll ist aber grundsätzlich, die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln und Zuckerersatzstoffen über geeignete Tests wie den Alcat Test individuell zu überprüfen, um weitere Faktoren auszuschließen, die das Immunsystem und die Darmgesundheit im Hintergrund stören.

Die ganzheitliche Sicht

Eine ganzheitliche Betrachtung des Beschwerdebildes sollte darüber hinaus die Lebensumstände und Quellen für Stress oder emotionale Belastungssituationen mit einbeziehen. Die Haut ist unser Abgrenzungsorgan zur Umwelt und zu unseren Mitmenschen. Ist diese Barriere gestört, sollten wir hinsichtlich dieser Themen und Lebensbereiche genauer hinsehen.

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