Warum Entgiftung auch ein Thema für Gesundheitsbewusste ist

 

Schwermetallbelastungen im Körper bringt man in erster Linie mit Zahnfüllungen aus Amalgam, das vor allem aus Quecksilber besteht, in Verbindung. Auch weiß man, dass durch das Rauchen von Zigaretten Schwermetalle wie Cadmium oder Halbmetalle wie Arsen in den Körper gelangen und großen Schaden anrichten können.

Doch auch wer einen vermeintlich gesunden Lebensstil verfolgt, könnte nun überrascht sein, wie viele Giftstoffe man auch ohne diese beiden offensichtlichen Risikofaktoren im Alltag aufnimmt.

Schwermetalle in Pflanzenschutzmitteln

Dies geschieht beispielsweise durch Pestizide, also Fungizide, Herbizide und Insektizide, die beim Anbau von Obst und Gemüse Anwendung finden und giftige Schwermetalle enthalten. Daraus resultiert, dass unsere Nahrungsmittel, die ohnehin unter Staubniederschlag, Industrie- und Kfz-Abgasen sowie schadstoffhaltigen Böden als Ergebnis unserer modernen Welt leiden, zusätzlich und stark belastet werden.

Aluminium – Ganz oben auf der Liste der schädlichen Metalle

Zu den schädlichen Metallen zähle ich auch das Leichtmetall Aluminium, derzeit unser Umweltgift Nummer 1. Um Aluminium kommt man fast nicht herum, es ist überall zu finden: Trinkwasser, Lippenstifte, Deo, Zahnpasta, Sonnenmilch, Alu-Verpackungen, Kochtöpfe und Pfannen, Impfstoffe, etc.

Unser Spurenelement Silizium ist der bekannte Gegenspieler von Aluminium. Oft besteht bei hohen Belastungen mit dem Leichtmetall ein Mangel, der sich in Form von Haarausfall, brüchigen Nägeln oder Bindegewebsschwäche bemerkbar macht.

Was kann ich tun?

Zur Reduzierung dieser Giftstoffe ist der erste Schritt natürlich, Obst und Gemüse vor dem Verzehr gut zu waschen und biologisch angebaute Nahrungsmittel zu kaufen. Für Menschen, die bereits unter einer Erkrankung leiden oder auch „Wehwehchen“ haben, die sie vielleicht dem Alter zuschreiben, reicht das alleine jedoch nicht aus.

Schwermetalle und andere Schadstoffe und Gifte im Körper sorgen dafür, dass unsere lebenswichtigen Mikronährstoffe, also Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, übermäßig verbraucht werden. Damit stehen sie den normalen Stoffwechselvorgängen nicht oder zu wenig zur Verfügung. Besteht dieses Ungleichgewicht über längere Zeit, kommt es zu einem Mangel an diesen Vitalstoffen und Beschwerden treten auf. Abgesehen von schon manifestierten chronischen und autoimmunen Erkrankungen, kann es sich dabei um folgende Symptome handeln:

  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Müdigkeit
  • Herzrasen
  • Schlechtere Sehfähigkeit / Nachtblindheit
  • Frühzeitige Fältchenbildung
  • Haarausfall
  • Hautprobleme
  • Allergien
  • Schleichende Gewichtszunahme
Defizite ausgleichen

Sind also bereits Beschwerden vorhanden, sollten Mikronährstoffe gezielt in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Infusionskuren aufgefüllt werden. Darüber hinaus ist es ratsam, den Körper bei der Entgiftung der Schwermetalle zusätzlich zu unterstützen. Dazu eignen sich unter anderem Algen wie Spirulina oder Chlorella, der körpereigene Stoff Glutathion in seiner reduzierten Form oder auch die ebenfalls natürlich im Körper vorkommende Alpha-Liponsäure.

Kann ich mich auf Schwermetalle im Körper testen lassen?

Schwermetalle im Körper können vom Arzt oder Heilpraktiker beispielsweise über Haarproben, Urintests oder auch durch Blutuntersuchungen nach Provokationsmaßnahmen getestet werden.

In meiner Gesundheitspraxis biete ich mit dem OligoCheck einen spektralphotometrischen Test an, durch den man in weniger als einer Minute und ohne Blutentnahme ein persönliches Schwermetall- und Nährstoffprofil erhält.

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