Kurkuma – Eine natürliche Waffe gegen Entzündungen und Krebs.

Erkrankungen entstehen nicht plötzlich. Sie formen sich unbemerkt über Wochen, Monate oder Jahre. Bis beispielsweise ein Tumor in der Brust die Größe von 1 mm erreicht hat, was üblicherweise die Dimension ist, ab wann er entdeckt werden kann, besteht er aus zwischen 100.000 und 1.000.000 Krebszellen und wächst bereits seit sechs Jahren!

Jetzt ist also der beste Zeitpunkt, an dem wir uns um die Erhaltung unserer Gesundheit kümmern sollten!

Ernährung als Einflussfaktor

Über die Ernährung haben wir einen großen Einfluss darauf. Die Natur hat uns alles an die Hand gegeben, damit wir unseren Körper gesund und heilend ernähren können. Sogenannte „Superfoods“, die kraftvollen Helfer der Natur, können den Körper gezielt unterstützen.

Eine solche Superwaffe ist die Kurkumapflanze. Sie gehört zu den Ingwergewächsen, und besonders interessant sind für uns die Wurzeln. Im Ayurveda und in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet man Kurkuma aufgrund der heilenden Wirkung bereits seit 5000 Jahren.

Das Wirkspektrum

Kurkuma werden diverse positive Eigenschaften nachgesagt, die auch teilweise in Studien bereits belegt wurden. So ist es zum Beispiel mit der Wirkung auf Krebszellen. Der Inhaltsstoff Curcumin verlangsamt nachweislich das Wachstum von Krebszellen. Darüber hinaus festigt der Stoff die Membran gesunder Zellen und stärkt diese.

Des Weiteren hat Kurkuma Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Somit kann die Senkung des „schlechten Cholesterins“ unterstützt werden, und die Knolle kann sogar bei der Gewichtsabnahme helfen.

Zusammenfassend werden Kurkuma außerdem positive Wirkungen bei einem hohen Blutzuckerspiegel, Verdauungsbeschwerden, Arthritis und Arthrose, Rheuma sowie Gallen- und Leberbeschwerden nachgesagt.

Verwendung von Kurkuma

Mittlerweile gibt es zahlreiche Kurkuma-Produkte am Markt. Wer es einfach und kostengünstig möchte, kann sich die Knolle einfach im Supermarkt kaufen und auf verschiedene Arten verwenden. Ich gieße mir Kurkuma und Ingwer gerne mit heißem Wasser als Tee auf. Darüber hinaus mache ich mir regelmäßig verschiedene Säfte mit einem Slow Juicer und füge 2-3 cm der geschälten Knolle dazu (wer nicht den ganzen Tag mit verfärbten Fingern herumlaufen möchte, der sollte Handschuhe verwenden 😉

Zu beachten ist dabei, dass Kurkuma nicht gut wasserlöslich ist und für die optimale Aufnahme im Körper etwas gesundes Fett benötigt. Also, entweder zwei, drei Nüsschen dazu knabbern oder etwas Leinöl direkt mit in den Saft geben – so ist der Omega 3 Bedarf gleich mit versorgt.

Ingwer-Kurkuma-Tee

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